Fuel to Fire Konzertphotos

Ich war grad auf nem Konzert von Fuel to Fire im Aoxomoxoa! Die Band war richtig klasse, hat gut Stimmung gemacht und mich ein paar Photos schießen lassen. Okay, ein paar ist gut. Es sind ganze 320 Photos geworden ;).

Das ganze war jedoch alles andere als einfach. Im Aox gab es nur zwei Scheinwerfer die zusammen ein wunderschönes rosarot auf die Band geworfen haben. Hat ne coole, düstere Atmosphäre geschaffen, jedoch für Photos verdammt ungünstig. Sogar die Technik im Hintergrund war stärker beleuchtet.

Mit meinem alles andere als lichtstarken Kitobjektiv (F/5.3 auf 55mm) war da ohne ISO3200 und höher leider nichts zu machen, daher sind die Bilder ziemlich stark verrauscht. Leider konnte ich auch nur den Sänger und Lead Gitarristen ordentlich drauf kriegen, die anderen Bandmitglieder standen zu sehr im Schatten.

Die Photos habe ich in RAW geschossen und war fürchterlich frustriert als ich die Bilder auf den PC geladen habe. Es sah einfach grausig aus, und ich hätte nicht gedacht, dass man da noch was retten kann.

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Aber nach einigen basteleien und einem ordentlichen Weißabgleich hab ich doch ein paar recht ansehnliche Photos rausgeholt. Alles andere als qualitativ hochwertig, aber dennoch recht stilvoll finde ich.

Hier meine Favoriten:

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Die restlichen Photos findet ihr in dem Flickr Album.
Nochmal ein Danke an die Band! War echt ein geiles Konzert!
Für Feedback und Ratschläge bin ich natürlich gerne zu haben!

Dennis

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  • http://www.audiblefantasies.com Malte Höltken

    Hi Dennis,

    vielen Dank für die Bilder, die sind echt klasse geworden. Hast Du die RAW-Daten für unseren Designer noch? (Bei Veröffentlichung Namensnennung ist ja logisch)…

    Stay heavy,
    Malte

  • QuHno

    Schöne Aufnahmen. Nur schade dass Goethes letzte Worte: “Mehr Licht!” leider immer noch ihre Berechtigung haben, ansonsten hätte man sie wirklich sehr gut für alles mögliche verwenden können.

    Unter den Bedingungen vor Ort konnte man von keiner Kamera erwarten, dass sie nennenswert weniger Farbrauschen produziert, auch ein deutlich lichtstärkeres Objektiv hätte nicht all zu viel geändert, evtl. wären vielleicht noch 800ASA bei der 1/15s drin gewesen – und Blitz ist sowieso RABÄH :)

    Ich habe die DNGs mal probehalber mit dem Nikon Importtool eingelesen
    (Exposure +1,7, Shadows 0, Brightness 100, Contrast -5, Saturation -40, alles in 16Bit/Farbe) und ein wenig in Photoshop herum geschraubt. Das Farbrauschen bekomme ich weg, das Helligkeitsrauschen nicht.

    Was aber gut kommt ist, wenn man die Bilder nach entfernen des Farbrauschens einfach Sepia tönt, hinterher die Gradationskurve in der Mitte etwas nach unten biegt und dann noch leicht unscharf maskiert. Das gibt einen meiner Meinung nach sehr schönen “Old Style” Effekt, der an alte, echte Silberbilder auf leicht körnig entwickeltem High Grade Papier erinnert.

    … passt auch irgendwie zu den Anzügen :D

  • Dennis

    Jau das ist eigentlich eine sehr gute Idee! Ich hab die Photos bisher nur in Lightroom entwickelt, aber wenn man noch einen Sepia Effekt drauf macht könnte manda sicher noch ein paar schicke Sachen draus machen.

    Ich werde mich auch mal ein bischen schlau machen was noise reduction in Photoshop angeht, da soll es ein paar gute Plugins geben. Das Farbrauschen kriegt Lightroom aber auch ganz gut raus.

    Aber hey, das war mein erster Versuch in die Richtung und die Kamera ist noch keine zwei Monate alt ;)
    Wenn die Band wieder in Aachen spielt werde ich einen weiteren Versuch wagen *g* dann vielleicht auch mal mit nem 50mm F/1.4 Objektiv. Bei ISO800 macht die Kamera eigentlich schon wieder echt gute Bilder.

    Danke für das Feedback!

  • QuHno

    Tipp zum Farbrauschen in PS ohne Plug-In (hab bis heute grad mal 2 installiert denn die meisten sind nichts anderes, als zusammengefasste Photoshop aktionen :D)

    Ebene duplizieren, die untere so stark Gauß weichzeichnen, dass man einheitliche Farben bekommt, bei der oberen die Sättigung auf 0 setzen (Sättigung verringern), so dass sie rein Graustufen wird und dann als Mischung “Luminanz” einstellen – weg ist das Farbrauschen und das Bild bleibt scharf.

    Man kann dadurch die Helligkeitsebene (das ist die Graustufen) getrennt von den Farben bearbeiten und sie z.B. schärfen oder mit dem selektiven Weichzeichner bearbeiten, ohne dass man Farbränder bekommt. (OK, man könnte auch in den HSK Modus wechseln und die Kanäle bearbeiten, aber das erfordert ein gutes Auge für die Bearbeitung der dann doch sehr komisch aussehenden Farb-, Sättigungs- und Kontrastkanäle.)

    Optional kann man bei der Duplizieren Methode auch noch eine oder mehrere transparente Ebene dazwischen setzen und darin mit Farben herum malen, um bestimmte Bereiche einzufärben – das geht bei der HSK Methode nicht ganz so einfach …

    Eine ähnliche Methode habe ich hier verwendet, um ein total “verJPGtes” Bild wieder in den Griff zu bekommen:
    http://quhno.internetstrahlen.de/graphics/josephday/index.php